Die Finalisten stehen fest

Denn neben den Ausstellern auf der ERP-Fachmesse kann man auch den Finalisten beim ERP-System des Jahres auf den Zahn fühlen, wenn sie in der öffentlichen Präsentation der hochkarätigen Jury rund um Prof. Dr. Norbert Gronau, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität Potsdam und Leiter des renommierten Center for Enterprise Research, Rede und Antwort stehen. Besonders wertvoll ist dabei, dass alle Finalisten nicht nur ihre Lösung vorstellen, sondern zugleich auch Einführungsmethodik, Schulungsmaßnahmen und Individualisierungsmöglichkeiten vorstellen und am Beispiel eines Referenzkunden unter Beweis stellen. Mehr Transparenz geht nicht.

Dabei ist eine Reihe von Finalisten dabei, die bereits in früheren Jahren zu den Nominierten und sogar Preisträgern gehören. So hat zum Beispiel das vergleichsweise junge Softwarehaus Scopevisio bereits zuvor den Preis für die beste Lösung im Rechnungswesen erhalten. Scopevisio hat sich von Anfang an auf Cloud-Lösungen spezialisiert und bietet inzwischen eine komplette Suite aus ERP, CRM und Rechnungswesen an, die mehr und mehr auch durch Funktionen der künstlichen Intelligenz angereichert wird. Noch jünger ist das Marburger Unternehmen Weclapp, das 2012 mit Cloud-basierten Lösungen an den Start ging und heute eine komplette mittelstandstaugliche Lösung aus ERP- und CRM-Funktionen anbietet und damit schon im vergangenen Jahr den Preis ERP-System des Jahres holte. Beide Unternehmen stehen in der Kategorie „Cloud-basierte ERP-Systeme“ zusammen mit Plentymarkets im Finale und präsentieren am 17. Oktober live und in Farbe. Plentymarkets ZERO wirbt mit einem Grundpreis von Null Euro – kosten fallen dagegen transaktionsorientiert an – also erst, wenn das System bereits aktiv genutzt wird.

Als „Treiber der Digitalisierung“ sehen sich aber auch etablierte Anbieter, die ihr ERP-Systemangebot kontinuierlich mit Services aus der Cloud und Erweiterungen für Big Data und das Internet der Dinge ausbauen. In dieser Kategorie stehen Anbieter im Finale, die auch auf der begleitenden ERP-Fachmesse ausstellen und deshalb rund um die Präsentation zum ERP-System des Jahres auch für Nachfragen zur Verfügung stehen: So zeigt Asseco (Stand A9) seine „ERP 4.0“-Lösung mit Funktionen für Mobility, Cloud Computing oder Predictive Analytics, und ams Solutions (A13) präsentiert seine Software für Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger, die neben ERP und Finanzwesen auch Funktionen wie Zeiterfassung, mobile Datenerfassung, Leitstand, PLM, Controlling und CRM umfasst. Darüber hinaus ist auch Comarch mit seiner Lösung Comarch ERP und darauf aufbauenden Angeboten für CRM und Marketing, ECM, EDI, ICT, Business Intelligence und Financials Finalist in der Kategorie „Treiber der Digitalisierung“.

Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr ein Preis für das ERP-System des Jahres für die Branche „Medizintechnik“ ausgelobt – und drei Anbieter haben es ins Finale geschafft. Neben Kumavision (zugleich Aussteller auf der begleitenden ERP-Fachmesse am Stand A14) mit ERP-Erweiterungen zu DMS, EDI, Business Intelligence, Qualitätssicherung sowie mobilen Anwendungen hat sich auch Infor mit einer für die Medizintechnik optimierten ERP-Komplettlösung qualifiziert. Das Münchner Unternehmen Dontenwill bündelt 30 Jahre Branchenerfahrung in seiner Komplettlösung business express.

In der Kategorie „Großhandel“ sind zwei Finalisten nominiert, die auch für vertiefende Gespräche auf einem eigenen Stand bei der begleitenden ERP-Fachmesse zur Verfügung stehen: Die CVS Ingenieursgesellschaft (A22) präsentiert ihr Alphaplan ERP, Warenwirtschaft und CRM, während e.bootis (A17) seine ERP-Lösung für den Großhandel und Technischen Großandel zeigt.

Als „Systemhäuser“ haben ebenfalls zwei Anbieter vor den strengen Augen der Jury bestanden, die ebenfalls auf der begleitenden Fachmesse präsent sind: Cosmo Consult erweitert (A15) Microsoft Dynamics mit Lösungen rund um Sensorik, Big Data, Cloud, Business Intelligence oder Mobile Solutions, während Innovabee (A4) seine auf SAP-Lösungen basierenden Branchenlösungen für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Kosmetikindustrie, chemische Industrie sowie Konsumgüterindustrie und Handel zeigt.

In weiteren Kategorien wie „Logistik“ und „Projektdienstleister“ sind weitere Anbieter für das Finale nominiert, darunter neben oxaion (Stand A8) mit seiner Komplettlösung für mittelständische Unternehmen aus Industrie und Handel auch SALT Solutions als Experte für IT-Lösungen und Systemintegration im Handel und entlang der Versorgungskette in der Industrie.

Durch die Kombination des Wettbewerbs „ERP-System des Jahres“ mit der begleitenden Fachmesse, auf der praktisch alle Nominierten mit einem eigenen Stand vertreten sein werden, hat der Fachbesucher die Chance, unterschiedliche Anbieter zu vergleichen und mit geringem Aufwand Termine mit den favorisierten Anbietern zu vereinbaren. Der begleitende Kongress bietet darüber hinaus über zwei Tage hinweg, geballte Information rund um ganzheitliche Unternehmensanwendungen und einen Überblick über Trends und Methoden im Markt. Mit einer speziellen „QuickCheck“-Session können Anwender darüber hinaus mit produtneutralen Experten eine erste Analyse über Bedarf und Einsatz-, Optimierungsmöglichkeiten im jeweiligen Unternehmen vornehmen. Die begleitende ERP-Werkstatt vertieft Technologie- und Anwendungsthemen aus Anwendersicht.

Der Kongress endet am zweiten Tag mit der Verleihung der Preise „ERP-System des Jahres“. Als Moderatorin konnte dabei die bekannte Fernsehjournalistin Anja Kohl gewonnen werden. Der Besuch der ERP-Fachmesse und der Präsentationen zum „ERP-System des Jahres“ ist für Besucher des ERP-Kongresses kostenlos.

Hier geht’s zur Anmeldung: http://www.erp-kongress.de/anmeldung-ERP-Kongress2017

Haben Sie noch Fragen? Prof. Norbert Gronau, Initiator des Wettbewerbs, beantwortet sie gern. Tel. 0331/9773322, E-Mail ngronau@lswi.de

Über das Center for Enterprise Research
Angesiedelt an der Universität Potsdam betreibt das Center for Enterprise Research mit ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Transfer von Forschungsergebnissen in die betriebliche Praxis. Dabei werden Strategien, Konzepte und Problemlösungen im Bereich Geschäftsprozesse und Unternehmenssoftware erarbeitet und kundenindividuell umgesetzt.
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